Die Texte

         01   Morgensonne


Wenn du denkst, die Morgensonne,
spielt verliebt in deinen Haaren,
fühlst du dich wie neugeboren,
aufgelegt zu allen Taten.

Du stehst auf, fühlst dich gut,
bist so stark und voller Mut.

Hast du bis zur Abendsonne,
nichts erreicht von deinen Zielen,
fühlst du dich wie abgestorben,
nackt, entfremdet von Gefühlen.

Legst dich hin, fühlst dich schwach,
bist so kraftlos, leer und matt.

Musik & Text © Andreas Benjak 2016

         02   Niemand war bei dir


Niemand war bei dir unter der Mitternachtssonne.
Niemand war bei dir im Reich der Elfen, Seen und Trolle.
Niemand war bei dir am Strand der Meere, die sich küssen.
Niemand war bei dir in Träumen, die den Tag versüßen.

Denk nicht weiter drüber nach,
Grübeln macht dich schwach.
Frage nicht mehr wer was tat,
alles ist gesagt.

Niemand war bei dir auf den Gipfeln der Zeiten.
Niemand war bei dir in den Tälern der Weiten.
Niemand war bei dir beim Entdecken von Schätzen.
Niemand war bei dir an den heiligen Plätzen.

Denk nicht weiter drüber nach,
Grübeln macht dich schwach.
Einmal hast du es gewagt,
Nichts blieb ungesagt.

Niemand war bei, bei, bei dir ...

Musik & Text © Andreas Benjak 2016

         03   Suddenly


Suddenly I wake up,
sun beyond the sky,
stepping out for good luck,
Nazis passing by.

Suddenly my ear rings,
being on my own,
try to get the meaning,
people stay at home.

Suddenly, suddenly, suddenly, suddenly ...

Suddenly a shake-up,
something’s on the march,
ready for some bad luck,
swastika’s in charge.

Suddenly the air quakes,
senses on the run,
cleaning up the out-takes,
change has just begun.

Suddenly, suddenly, suddenly, suddenly ...

Suddenly I wake up,
sun is shining bright,
watching for some real luck,
humans out of sight, out of sight, out of sight, out of sight, suddenly!

Suddenly, suddenly, suddenly, suddenly ...

Musik & Text © Andreas Benjak 2016

         04   Love Song


You know, once I had a little dream,
you know, once I sang ‘bout you and me,
you know, once I met you it was more than just a
love at first sight, love at first sight, love at first sight …

You know, once you called me by my name,
You know, once you made me feel the same,
You know, once you gave your word for more than just a
love for lifetime, love for lifetime, love for lifetime ...

It’s been a love song, a simple love song,
it’s been a love song, a little love song,
it’s been a love song, a simple love song,
it’s been a love song, just a love song.

You know, once we shared our little world,
You know, once we felt like being hurt,
You know, once you left me it was more than just a
loss forever, loss forever, loss forever …

It’s been a love song, a simple love song,
it’s been a love song, a little love song,
it’s been a love song, a simple love song,
it’s been a love song, just a love song.

Musik & Text © Andreas Benjak 2016

         05   Gotta Be There


One was for the money
and the second for the show
everybody’s getting ready,
that's the story we've been told,
oh yeah, alright, aha.

Jojo got no eyeball,
holy roller was a shock,
got no toe jam on my football,
Muddy Waters wasn't shot,
oh yeah, alright, aha.

Nothing's left to tell you,
there's a preacher on the phone,
much too old for heavy downloads,
still too young for cracking bones.

I gotta be there, I gotta be there,
I gotta be there, be there,
be there, I gotta be there,
I gotta be there. be there.

Temperature is rising
while my heart is beating fast,
never wore a blue suede jacket,
never wrapped myself in grass,
oh yeah, alright, aha.

Lala in the ya ya,
aftermath is coming soon,
gotta slippin' and a slidin'
howling at the bluey moon,
oh yeah, alright, aha.

Nothing's left to tell you,
there's a pony on my phone,
still too young to cut the records,
much too old to be unknown.

I gotta be there, I gotta be there,
I gotta be there, be there,
be there, I gotta be there,
I gotta be there. be there.

Musik & Text © Andreas Benjak 2016

         06   Ein bisschen näher


Uuuhuuh, ein bisschen näher zu dir,
uuuhuuh, ein bisschen eher zu mir,
uuuhuuh, ein bisschen näher zu dir,
uuuhuuh, ein bisschen eher zu mir ...

Musik & Text © Andreas Benjak 2016

         07   Gimme A Wink


I wanna know the man, who's on the spot,
I wanna know the love I've never got,
'cause I just feel I'm up to fall apart,
gimme a wink, gimme a wink.

I wanna know the meaning of success,
I wanna know the code to ease distress,
for I just feel I'm up to fall apart,
gimme a wink, gimme a wink.

The world appears to me surprisingly fast,
I got no time to realize it won't last,
but I just feel I'm up to fall apart,
gimme a wink, gimme a wink.

I wanna know the flash, that gets me high,
I wanna know the plank in my own eye,
For I just feel I'm up to fall apart,
gimme a wink, gimme a wink.

I wanna know the colors of your mind,
I wanna know the things we need to shine,
'cause I just feel I'm up to fall apart,
gimme a wink, gimme a wink.

The world appears to me surprisingly fast,
I got no time to realize it won't last,
but I just feel I'm up to fall apart,
gimme a wink, gimme a wink.

Musik & Text © Andreas Benjak 2016

         08   Eltern


Mutter, komm, wir gehen durch den Park,
die Sonne scheint überm Berg zu sein,
sie kennt dich noch als das kleine
Mädchen im Sommerkleid,
das Leben war noch so weit,
und fern, wie der Horizont,
der unmerklich näher kommt,
er hat dich im Schlaf erreicht,
er hat dich erreicht.

Mutter, komm, nimm meine Hand und schon
gehen wir durch diesen Park,
in dem schon der Vater wartet,
sieh nur, er lacht dich an,
nach all der Zeit, die verrann,
verbindet euch mehr als einst
das Band, das den Tod verneint,
ihr habt es zusammen erreicht,
ihr habt es erreicht.

Vater, komm, wir gehen durch den Park,
die Sonne scheint im Zenit zu stehen,
lass uns in den Schatten gehen,
du hast so viel durchgemacht,
was hat dich vorangebracht?
Die Spuren auf deinem Weg,
sind bis auf mich weggefegt,
sie haben ihr Ziel erreicht,
du hast es erreicht.

Vater, komm, nimm meine Hand und schon
gehen wir durch diesen Park,
in dem schon die Mutter wartet,
sieh nur, sie winkt dir zu,
das Leben verging im Nu,
und dennoch verbindet euch
das Band, das den Tod verscheucht,
ihr habt es zusammen erreicht.
ihr habt es erreicht.

Musik & Text © Andreas Benjak 2016

         09   Wir


Wir suchen nach dem, suchen nach wem,
suchen wonach nur, danach, nur wozu?
Wir stehen unterm Kreuz, stehen unterm Stern,
unter dem Halbmond, wo das Om wohnt.

Wir streben nach mehr, streben einher,
mal zueinander, auseinander.
Wir stürmen die Welt, stürmen uns selbst,
stürmen das All, bis das alles zerfällt.

Und am Ende versinken wir im Sand der Zeit, oh yeah,
Schmerz zu Schmerz und Leid zu Leid, oh yeah,
Wer warst du?
Wer war ich?
Wer waren wir?
Wer war, wer waren wir?
Wir, wir, wir …

Musik & Text © Andreas Benjak 2016

         10   Wie ein Schiff


Wie ein Schiff im Ozean,
hin und her getrieben,
ich habe manchen Sturm durchfahren
und manche Tiefen.

Wege haben sich gekreuzt,
lockten zum Begehen,
ein jeder hat mich überzeugt,
und ließ mich stehen.

Habe schon zu oft vertraut,
schon zu viel vergeben,
ich habe Schloss für Schloss gebaut,
dann kam das Beben.

Wer war meine Königin?
Wem war ich ein König?
Gab, was es gab zum Geben hin,
und doch zu wenig.

Wer ist meine rechte Hand
und zugleich die Linke,
wer führt mich über weites Land,
hin zu tausend Dingen?

Ohne wen bin ich nicht wach,
ohne wen gibt’s Kriege,
die Angst hat vor wem halt gemacht,
wer schenkt mir Frieden?

Musik & Text © Andreas Benjak 2016

         11   Die Reise


Die Möwe lacht,
der Fährmann steht allein auf Wacht.
Der Bug zerteilt
den Wellenkamm, die Gischt spritzt weit.

Bring mich heim, wo immer es sei.
Bring mich heim, wann ist es vorbei?
Bring mich heim, wo immer es sei.
Bring mich heim …

Das Segel singt,
die Wellen kräuseln sich im Wind.
Ein weißes Band
beschreibt den Kurs, verliert sich sanft.

Bring mich heim, wo immer es sei.
Bring mich heim, wann ist es vorbei?
Bring mich heim ...

Kein Sternenschweif,
der auf ein Gestade weist.
Kein Fingerzeig,
ob diese Fahrt ihr Ziel erreicht.

Bring mich heim, wo immer es sei.
Bring mich heim, wann ist es vorbei?
Bring mich heim, wo immer es sei.
Bring mich heim …

Ein Nebelhorn
sendet Signale, klingt verloren.
Der Mondhund bellt
sein Klagen, bis der Anker fällt.

Bring mich heim, wo immer es sei.
Bring mich heim, wann ist es vorbei?
Bring mich heim ...

Kein Sternenschild,
das dem Navigator hilft.
Kein Land im Schilf,
wo die Reise sich erfüllt.

Bring mich heim, wo immer es sei.
Bring mich heim, wann ist es vorbei?
Bring mich heim, wo immer es sei.
Bring mich heim …

Musik & Text © Andreas Benjak 2016